Die Baufinanzierung ist
für viele Menschen ein sehr komplexes Thema,
dass viele Fragen aufwirft. Dabei ist die
Finanzierung bei der Beachtung einer
wichtiger Tipps jedoch von jedem zu
meistern. Bei Fragen helfen versierte
Finanzierungsberater, die durch ihre
langjährige Erfahrung helfen können, eine
individuelle Lösung für die verschiedenen
Baufinanzierungsprobleme zu finden.
Fragen zur Finanzierungsmöglichkeit
Die erste Frage, die sich Kreditnehmer
stellen sollten, ist die Frage nach den
notwendigen Kreditmitteln. Grundsätzlich
gilt die Aussage, dass für eine
Baufinanzierung Eigenkapital von mindestens
20% benötigt wird. Mit diesem Eigenkapital
lassen sich Zinssatz und monatlich Belastung
deutlich senken, denn die Banken fordern
Zinsaufschläge für 100%-Finanzierungen. Eine
gute Möglichkeit, Eigenkapital anzusparen,
bieten Bausparverträge. Seit Januar 2009
stehen hierzu auch speziell
Riester-Bausparverträge zur Verfügung, bei
denen das notwendige Eigenkapital durch die
staatliche Förderung schneller aufgebaut
werden kann.
Die Wahl des richtigen Kredites
Wer weiß, wie hoch sein Finanzierungsbedarf
ist, kann die Frage nach der Art der Kredite
stellen. Dabei stehen sowohl
Annuitätendarlehen als auch Bauspardarlehen
zur Verfügung. Welche dieser Darlehen für
die Finanzierung genutzt werden sollen, kann
nicht pauschal beantwortet werden. Hierzu
sind die persönliche Situation sowie die
finanziellen Wünsche des Kreditnehmers
entscheidend.
Zu klären ist in erster Linie, wie hoch die
monatliche Belastung sein sollte. Hierzu
kann eine Haushaltsplanung aufgestellt
werden, die den finanziellen Spielraum
wiedergibt. Dabei sollte beachtet werden,
dass sich das Einkommen, zum Beispiel bei
Nachwuchs, auch verändern kann. Junge
Familien sollten daher eine eher niedrige
Tilgung von 1-2% vereinbaren. Sollte
nebenbei Guthaben angespart werden, kann
dies mittels Sondertilgungsoptionen in die
Finanzierung eingebracht werden. Letztlich
weisen viele Darlehen inzwischen
Tilgungsänderungsoptionen aus, so dass die
Tilgung der finanziellen Situation angepasst
werden kann. Dabei gilt: Je höher die
Tilgung, desto schneller ist der Kredit
zurückgezahlt und desto niedriger ist die
Belastung aus den Zinsen. Maximal kann bei
Annuitätendarlehen eine Tilgung von 5%
vereinbart werden.
Bei der Frage nach der Wahl des Kredites ist
auch zu klären, wie dieser getilgt werden
soll. Viele Darlehen weisen eine monatliche
Tilgung aus, Darlehen der KfW hingegen
werden nur vierteljährlich getilgt. Bei
vermieteten Objekten kann es zudem sinnvoll
sein, die Tilgung erst zum Ende der Laufzeit
vorzunehmen, da die Zinsbelastung steuerlich
als Werbungskosten angesetzt werden kann.
Für die Tilgung kann dann ein
Tilgungsersatzprodukt mit einer hohen
Rendite genutzt werden.
Die Wahl der Zinsbindung
Wird ein Kredit abgeschlossen, werden die
Zinsen immer für einen vorher benannten
Zeitraum fest vereinbart. Bei der Wahl der
Zinsbindung ist immer das aktuelle
Zinsniveau sowie die Erwartung der
Zinsänderungen in der Zukunft zu beachten.
Bei aktuell niedrigen Zinsen kann
beispielsweise ein variabel verzinstes
Darlehen in Anspruch genommen werden. Die
Zinsen passen sich hier dem aktuellen
Zinsniveau an, weiterhin müssen kaum
Kündigungsfristen bei einer vorzeitigen
Rückzahlung beachtet werden.
Dem gegenüber stehen Darlehen mit festen
Zinsen. Gerade in der heutigen
Niedrigzinsphase kann es sich lohnen, die
Zinsbindung möglichst lange zu vereinbaren,
um auch die Raten für eine lange Zeit zu
sichern. Zu beachten ist jedoch, dass
Baufinanzierungsdarlehen während der
Zinsbindungszeit nicht gekündigt werden
können, dies ist erst nach Ablauf von zehn
Jahren möglich. Soll das Darlehen dennoch
vorzeitig zurückgezahlt werden, muss der
Bank der entstandene Verlust ersetzt werden,
dies geschieht durch Bezahlung einer
Vorfälligkeitsentschädigung. Für vorzeitige
Teilrückzahlungen können jedoch
Sondertilgungen vereinbart werden, die dann
ohne Kündigung und ohne Kosten geleistet
werden können.
Informationen zur
Baufinanzierung:
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