Tipps für Kapitalanleger Immobilie

Baufinanzierung Rechner

 

 

Tipps für Immobilien Kapitalanleger

Immobilien sind als Kapitalanlagemöglichkeit seit Jahrhunderten beliebt. Gerade in der jetzigen Zeit, in der vieles unsicher wird und Experten gar von einer Hyperinflation sprechen, bergen Immobilienkäufe gute Chancen auf langfristig sichere Erträge.
Damit der Immobilienkauf allerdings tatsächlich erfolgreich wird und die angestrebte Rendite erreicht werden kann, sollten einige Punkte beachtet werden.
 


Die Wahl der richtigen Immobilie


Eines der wichtigsten Kriterien für den Erfolg der Geldanlage Immobilie ist die Wahl des richtigen Standortes sowie der richtigen Immobilie. Mit professioneller Hilfe lassen sich Richtlinien entwickeln, welche Immobilie in welcher Region interessant ist. Schließlich soll die Nachfrage beständig hoch sein, so dass eine nahezu 100%ige Vermietungsquote erreicht werden kann. Professionelle Makler, die sich auf Immobilien als Geldanlage spezialisiert haben, können bei diesem Vorhaben helfen.
 


Das zu versteuernde Einkommen mit Abschreibungen und Werbungskosten reduzieren


Bei fremd genutzten Immobilien besteht die Möglichkeit, diese über einen gewissen Zeitraum abzuschreiben. Diese Möglichkeit sollte genutzt werden, denn Abschreibungen verringern die jährlichen Einnahmen und somit die Steuerlast. Objekte, die nach dem 31.12.1924 hergestellt wurden, können mit einem Satz von 2% pro Jahr über 50 Jahre hinweg abgeschrieben werden. Wer sich für den Kauf eines Denkmalobjektes interessiert, kann hier die Sanierungs- und Modernisierungskosten abschreiben, und zwar mit 9% pro Jahr, verteilt auf acht Jahre. Die weiteren sieben Jahre können dann noch mit 7% pro Jahr abgeschrieben werden.


Daneben kann das zu versteuernde Einkommen, also die Nettokaltmiete, steuerlich auch in Form von Werbungskosten reduziert werden. Auch diese senken im Rahmen der Einkommenssteuererklärung die Einnahmen und sorgen für eine niedrigere Steuerbelastung.

Zu den absetzbaren Werbungskosten gehören beim Kauf der Immobilie beispielsweise Notar- und Grundbuchkosten, Anwaltskosten sowie eventuell zu zahlende Bereitstellungszinsen und Disagio. Im laufenden Geschäftsbetrieb können schließlich die jährlich anfallenden Darlehenskosten, die Kontoführungsgebühren sowie die Erhaltungsaufwendungen angesetzt werden. Gerade bei den Zinskosten lohnt es sich daher, ein Darlehen ohne Tilgung zu nutzen, um konsequent hohe Zinsen bei der Steuererklärung ansetzen zu können. Als Tilgungsersatz lohnt sich beispielsweise der Abschluss einer Lebensversicherung, weil sich auch hier Steuern sparen lassen.
 


Mit der richtigen Finanzierung die Rendite erhöhen


Die Darlehenszinsen für das Immobiliendarlehen können von Vermietern grundsätzlich als Werbungskosten angesetzt werden. Wie oben beschrieben sollte eher ein tilgungsfreies Darlehen mit Tilgungsersatz genutzt werden, anstatt das Darlehen als klassisches Annuitätendarlehen monatlich zu tilgen. Auch die Einbringung von Sondertilgungen loht sich für Vermieter kaum.


Auch der Einsatz des in die Finanzierung einzubringenden Eigenkapitals sollte beim Abschluss der Darlehen im Hinblick auf die steuerliche Belastung geprüft werden. So kann es sich lohnen, anstatt der vorhandenen 100.000 Euro lediglich 50.000 Euro in die Immobilie einzubringen. In der Folge erhöhen sich zum einen die notwendigen Finanzierungsmittel, zum anderen steigt die Zinsbelastung, die wiederum als Erhöhung der Ausgaben steueroptimiert wirkt. Unter Umständen erhöht sich auch der für das Darlehen zu zahlende Zins, da das nun notwendige Darlehen den 60-80%igen Beleihungswert übersteigt. Das übrige Eigenkapital kann dann in eine steueroptimierte Geldanlage, beispielsweise in einen Sachwertfonds, investiert werden.


Die genauen Auswirkungen der einzelnen Punkte auf die Versteuerung sowie die Einsparmöglichkeiten sollte ein Steuerberater prüfen und hierzu Empfehlungen geben.

 

Informationen für Kapitalanleger einer Immobilie: