Die Baufinanzierung ist vor allem für Laien
oft ein Buch mit sieben Siegeln. Doch das
muss nicht sein. Mit einigen Tipps kann
jeder selbst seine Baufinanzierung planen
und bei einem günstigen Anbieter
abschließen. So können dann auch
Alternativangebote zur Hausbank in Anspruch
genommen werden, die nicht selten einige
Tausend Euro während der Laufzeit einsparen
helfen.
Das vorhandene Budget und den möglichen
Kaufpreis ermitteln
Einer der wichtigsten Schritte bei der
Baufinanzierung ist die Planung des eigenen
Budgets. Hierzu kann entweder ein
Budgetrechner im Internet genutzt werden
oder aber man stellt selbst die eigenen
Einnahmen sowie die Ausgaben gegenüber.
Dabei sollten auch Ausgaben berücksichtigt
werden, die nicht monatlich auftreten, wie
beispielsweise die Kfz-Versicherung oder die
Steuer. In diese Planung sollten weiterhin
bereits die erwarteten Nebenkosten für das
Haus eingerechnet werden. Banken gehen dabei
in der Regel von 1,50 Euro pro Quadratmeter
aus.
Dieser Wert sollte mit dem bisherigen
Nebenkostenwert der Mietwohnung verglichen
werden. In jedem Fall gilt, dass die
Ausgaben eher großzügig gerechnet werden
sollten, um den tatsächlichen Überschuss zu
ermitteln. Dieser Überschuss ist dann die
mögliche Rate für den Kredit.
Anhand dieser Daten kann jetzt ein
Baufinanzierungsrechner genutzt werden, um
die mögliche Kreditsumme zu berechnen. Bei
einem Monatsüberschuss von 500 Euro und
einer anfänglichen Tilgung sind
beispielsweise einem Prozent kann ein
Darlehen von 120.000 Euro finanziert werden,
sofern der Zinssatz 4% p.a. nicht
überschreitet. Ist die mögliche Kreditsumme
bekannt, kann dann eine passende Immobilie
oder eine Eigentumswohnung ausgesucht
werden.
Eine gute Beratung ist wichtig
Wer sich für ein Haus entschieden hat, muss
nun den Kreditantrag bei der Bank stellen.
Wichtig ist hierbei zu klären, wie die
Baufinanzierung aussehen soll. Ein
versierter Baufinanzierungsberater geht
dabei individuell auf die Wünsche des
Kreditnehmers ein, findet die passende
Tilgung und nutzt ggf. auch
Fördermöglichkeiten durch Staatseigene
Banken wie die KfW. Bei der Wahl der
Darlehen ist vor allem zu berücksichtigen,
ob eine lange oder eher kurze
Zinsbindungszeit gewünscht ist, auch die
Höhe der anfänglichen Tilgung kann frei
gewählt werden. Mit verschiedenen
Darlehensformen können dann die jeweiligen
Wünsche bei der Finanzierung berücksichtigt
und umgesetzt werden.
Vor einem Darlehensantrag sollte zudem die
Prüfung der Bankkonditionen stehen. Die
Institute vergeben ihre Darlehen zu sehr
unterschiedlichen Konditionen, was
Baufinanzierer schnell einige Tausend Euro
Extra kosten kann. Baufinanzierungsrechner
von unabhängigen Vermittlern sind hierbei
eine gute Wahl, denn sie vergleichen
zahlreiche Banken und Institute, um für ihre
Kunden den günstigsten Zins zu finden.
Ist dann das günstigste Angebot gefunden,
muss nur noch der Kreditantrag gestellt
werden. Hierfür sind Unterlagen zum
Einkommen und zum Objekt einzureichen. Nach
der Prüfung und dem positiven Bescheid kann
der Kreditvertrag von der Bank ausgestellt
und zur Unterschrift an den Kunden gesandt
werden.
Die Eintragung der Grundpfandrechte
Für alle Baufinanzierungsdarlehen wird als
Sicherheit die Eintragung von
Grundpfandrechten gefordert. Grundschulden
oder Hypotheken werden hierfür ins Grundbuch
eingetragen und sind somit sichtbar. Sollte
der Darlehensnehmer seine Monatsraten auch
nach erfolgter Mahnung nicht bezahlen, würde
die Bank die Zwangsvollstreckung betreiben.
Die Unterlagen für die Grundschuldeintragung
werden immer zusammen mit dem
Darlehensvertrag an den Kunden gesandt, der
damit zu einem Notar seiner Wahl gehen kann.
Bei Fragen und Problemen unterstützt der
Finanzierungsberater natürlich seine Kunden
und steht mit Tipps und Ratschlägen zur
Seite.
Informationen zur
Baufinanzierung:
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