Modernisierungsdarlehen

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Renovierungsdarlehen

Für jedes Haus sollten die Besitzer in regelmäßigen Abständen Renovierungsmaßnahmen einplanen, durch die der Wert des Hauses erhalten werden kann. Dazu können beim Einbau neuer Fenster, eines neuen Daches oder der Dämmung der Fassade Heizkosten eingespart werden, die die Renovierungskosten bereits nach wenigen Jahren amortisieren.

Nicht zuletzt wünschen sich viele Hausbesitzer, dass ihre Immobilie nach Jahren erneuert oder umgestaltet wird. Gerade bei Familienzuwachs ist es notwendig, dass das Haus vergrößert und verändert wird.


Renovierungsdarlehen von Banken und Bausparkassen


Um diese Maßnahmen durchführen zu können, sollten sich Hausbesitzer eigentlich Rücklagen bilden. Doch nicht immer ist es möglich, die notwendigen Rücklagen zu schaffen, wenn auch die übrigen Hauskosten aufs Budget drücken.
Viele Banken bieten ihren Kunden daher spezielle Renovierungsdarlehen an, die schon ab niedrigen Darlehenssummen von nur 5.000 Euro in Anspruch genommen werden können.

Die Darlehen stehen dabei zu unterschiedlichen Laufzeiten zur Verfügung, Zinsbindungszeiten sind bis 15 Jahre möglich. In einigen Fällen ist es nicht einmal nötig, eine Grundschuld als Sicherheit eintragen zu lassen. Dies ist jedoch nur bei geringen Darlehenssummen der Fall. Ab etwa 25.000 Euro Kreditsumme ist in jedem Fall eine Sicherheit notwendig. Wird jedoch auf die Grundschuld verzichtet und wird das Darlehen blanko vergeben, liegen die Zinsen jedoch oft etwas höher. Ein Zinsvergleich kann dabei zeigen, welche Banken in diesem Bereich die günstigsten Konditionen bieten. Neben den Zinssätzen sollten Bauherren auch die weiteren Konditionen prüfen.

 

So sollte das Renovierungsdarlehen in jedem Fall Sondertilgungsoptionen enthalten, auch bietet sich eine lange Bereitstellungszeit an, um bei Bauverzögerungen keine Zinssätze für noch nicht ausgezahlte Darlehen bezahlen zu müssen.
Doch nicht nur die Banken bieten gute Renovierungsdarlehen, auch Bausparkassen bieten ihren Kunden entsprechende Darlehen an. Grundsätzlich sind Bauspardarlehen immer eine gute Möglichkeit, Eigenkapital als Rücklage anzusparen. Gleichzeitig kann im Fall von Renovierungsarbeiten dann ein günstiges Bauspardarlehen genutzt werden. Voraussetzung ist jedoch das Vorhandensein eines Bausparvertrages.


Letztlich bietet auch der Staat die Aufnahmen günstiger Renovierungsdarlehen über die KfW Bankengruppe. Vor allem dann, wenn Maßnahmen zur CO2-Minderung angestrebt werden oder wenn mit den Renovierungsarbeiten etwas für den Umweltschutz getan wird, sind diese Darlehen ideal. Sie können als Ergänzung zum Bankdarlehen eingesetzt werden, um das Vorhaben zu finanzieren. Für Darlehen der KfW ist jedoch immer die Eintragung einer Grundschuld wichtig.



Die Beantragung von Renovierungsdarlehen


Je nachdem, bei welcher Bank oder Bausparkasse das Darlehen aufgenommen werden soll, wird auch der Antrag gestellt. Darlehen der KfW werden immer bei der Hausbank beantragt. Um zu prüfen, ob das Renovierungsdarlehen vergeben werden kann, benötigt die Bank wie bei jeder anderen Kreditvergabe auch Daten zum Einkommen und zu den monatlichen Ausgaben, daneben muss auch die derzeitige Kreditbelastung geprüft werden. So soll festgestellt werden, ob die Rate für das Renovierungsdarlehen vom Kreditnehmer auch zu finanzieren ist.


Renovierungsdarlehen gehören zu den Darlehen der Baufinanzierung. Sie sind daher zweckgebunden und dürfen nur für Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten herausgegeben werden. Um zu prüfen, ob das Geld auch tatsächlich in die eigene Immobilie investiert wurde, müssen Kreditnehmer Kostenvoranschläge der Handwerker einreichen. Nach Auszahlung des Darlehens müssen dann die Rechnungen oder die Kontoauszüge über die Bezahlungen vorgelegt werden.

Informationen zum Renovierungsdarlehen: