|
Wohneigentum wird in den
kommenden Jahren eine immer wichtigere Säule
der privaten Altersvorsorge. Schließlich
müssen Eigenheimbesitzer im Alter keine
Miete mehr bezahlen und benötigen daher nur
noch einen geringen Rentenbetrag zum Leben.
So tun Menschen, die eine Immobilie kaufen
oder bauen, schon heute etwas für ihre
Altersvorsorge, gleichzeitig erhöhen sie
ihre Lebensqualität enorm. Um ein solches
Vorhaben finanzieren zu können, ist jedoch
in den meisten Fällen die Aufnahme von
Darlehen notwendig.
Die Baufinanzierung ist für alle Menschen
eine der wichtigsten Entscheidungen im
Leben, denn Viele bauen nur einmal in ihrem
Leben ein Haus oder erwerben nur eine
Eigentumswohnung. Aufgrund dessen ist es
wichtig, die Baufinanzierung gut zu planen
und einen kompetenten Ansprechpartner zu
suchen, der eine auf die individuellen
Bedürfnisse passende Finanzierung erstellen
kann.
Die Planung der Baufinanzierung
Bevor eine Baufinanzierung abgeschlossen
wird, sollten sich Kreditnehmer überlegen,
welche finanziellen Möglichkeiten ihnen zur
Verfügung stehen und welche Monatsrate ins
Budget passt. Hierzu stehen im Internet
verschiedene Rechner zur Verfügung, mit
denen die Einnahmen und Ausgaben geplant und
der Monatsüberschuss ermittelt werden kann.
Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, die
notwendigen Finanzierungsmittel aufzulisten
und anhand dessen die Fremd- und Eigenmittel
zu planen. In jedem Fall ist es wichtig,
auch selbst Geld in die Finanzierung
einzubringen, um so die Zins- und die
Ratenbelastung zu reduzieren. Unter die
Rubrik Eigenmittel fallen dabei auch
Eigenleistungen, die Bauherren und deren
Familien selbst erbringen können.
Idealerweise können Bauherren bei ihrer
Baufinanzierung auf zusätzliche Rücklagen
zurückgreifen, um ggf.
Baukostenüberschreitungen auffangen zu
können.
Der Vergleich der Angebote
Baufinanzierungsdarlehen können heute bei
fast allen Banken, Direktbanken und
Kreditvermittlern aufgenommen werden. Jeder
dieser Anbieter kalkuliert seine Darlehen
anders, wobei nicht einzig der Leitzins,
sondern auch die eigene Geschäftspolitik
sowie die derzeitige Gewinnsituation eine
Rolle spielt. Es ist daher unabdinglich,
dass vor dem Abschluss einer Baufinanzierung
sowie bei der Notwendigkeit einer
Anschlussfinanzierung ein Vergleich der
Angebote erfolgt. Idealerweise werden dazu
Baufinanzierungsrechner von unabhängigen
Vermittlern genutzt.
Diese haben den
Vorteil, dass sie auf die Zinssätze
unterschiedlicher Banken zugreifen können
und so als einziger Ansprechpartner für ihre
Kunden fungieren. Diese brauchen dann nicht
mehr selbst die Angebote vergleichen und
ihre Unterlagen mehrfach einreichen, es
genügt die Einmalige Einreichung, der
Vermittler prüft dann die Angebote für den
Kunden.
Die Absicherung der Darlehen
Baufinanzierungsdarlehen werden in der Regel
durch die Eintragung von Grundpfandrechten
gesichert. In den letzten Jahren nutzen die
meisten Kreditnehmer hierfür die
Grundschuld, die dann ins Grundbuch
eingetragen wird. Durch diese Eintragung,
der ein notarieller Vertrag vorausgeht,
sichert sich die Bank das Recht, bei
Zahlungsunfähigkeit ihres Kunden, das Haus
zwangszuversteigern. Dabei wird das Haus an
den Meistbietenden verkauft, die Bank kann
mit dem Erlös das Darlehen zurückführen.
Die Unterlagen zur Grundschuldeintragung
erhalten Kreditnehmer in der Regel mit den
fertigen Darlehensverträgen. Im Anschluss
daran muss ein Termin bei einem Notar
vereinbart werden, der dann den Vertrag zur
Grundschuldeintragung vorbereitet. Wurde
dieser von den Immobilienbesitzern sowie dem
Notar unterschrieben, folgt die Eintragung
ins Grundbuch.
Viele Banken und
Finanzierungsberater sind ihren Kunden bei
der Wahl eines Notars sowie der Abwicklung
der Grundschuldeintragung behilflich und
stehen bei Fragen und Probleme zur Seite. |